Abrechnungsverfahren
Abrechnungsverfahren

Die Meldevergütungen, die der Melder für jede vollständige und gültige Meldung erhält, werden von den Krankenkassen getragen. Darum sind die Angaben zur Versicherung der Patientin und des Patienten verpflichtend und ohne diese Angabe kann keine Meldevergütung ausgezahlt werden. Die Vereinbarung zur Vergütung wurde gemeinsam vom GKV-Spitzenverband, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sowie der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung abgestimmt und durch eine Schiedsperson festgelegt.

Die von den Meldern eingereichten Meldungen werden quartalsweise abgerechnet. Da die  Meldevergütung von den Krankenkassen bezahlt wird, wird dort auch über die Höhe der Auszahlung entschieden. Das Krebsregister übernimmt lediglich die Administration und die Aggregation der Beträge nach Melder. Mit der Abrechnung erhalten Sie in jedem Quartal auch Einzelnachweise zu den vergüteten Meldungen.

Weiterhin weisen wir Sie darauf hin, dass für jede meldende Einrichtung nur ein gemeinsames Institutskonto angelegt wird, auf das dauerhaft die Meldevergütung überwiesen wird. Auch wird eine verantwortliche Person je Melder namentlich festgelegt, der/die ebenfalls mit ihren Stammdaten bei uns hinterlegt wird.

Wir bitten Sie, die im Landeskrebsregistergesetz (LKRG) festgelegte Meldefrist von vier Wochen zu beachten.

Bitte beachten Sie auch das Schreiben zur umsatzsteuerlichen Behandlung der Meldevergütung.