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Pressemitteilungen

2024

Mainz, den 1. Februar 2024 – Anlässlich des Weltkrebstags 2024 veröffentlicht das Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP Auswertungen aus dem Geschäftsbereich Krebsregister zur onkologischen Situation in Rheinland-Pfalz.

Auswertungen zur onkologischen Situation des Krebsregisters RLP

In Abbildung 1 ist die Anzahl der absoluten Krebsneuerkrankungen und Sterbefälle von Frauen und Männern in Rheinland-Pfalz für 2022 abgebildet. Im Jahr 2022 sind insgesamt 11.599 Frauen und 13.035 Männer neu an Krebs erkrankt. An einer Krebserkrankung verstorben sind 5.249 Frauen und 6.302 Männer.

Die häufigsten Krebsneuerkrankungen und Sterbefälle in Rheinland-Pfalz

In Abbildung 2 und 3 sind die häufigsten Krebsneuerkrankungen der Frauen in Rheinland-Pfalz in den Jahren 2012 und 2022 gezeigt. Auffällig ist hier, dass die Anzahl der Neuerkrankungen mit Lungenkrebs 2022 im Vergleich zu 2012 signifikant zugenommen hat und inzwischen nach Brustkrebs die zweithäufigste Neuerkrankung bei Frauen ist. Dies ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass die Anzahl an Frauen, die rauchen, gestiegen ist. Eine positive Beobachtung ist, dass die Anzahl der Darmkrebs-Neuerkrankungen zurückgegangen ist.

Abbildung 4 und 5 zeigen die häufigsten Krebssterbefälle von Frauen in Rheinland-Pfalz in den Jahren 2012 und 2022. Der Vergleich zeigt eine deutliche Zunahme von Sterbefällen im Zusammenhang mit Lungenkrebs. Es wird angenommen, dass diese Beobachtung mit der Zunahme an Lungenkrebs-Neuerkrankungen zusammenhängt. In Bezug auf Darmkrebs ist auch bei den Sterbefällen, wie bei den Neuerkrankungen, ein sinkender Trend zu erkennen.

In Abbildung 6 und 7 sind die häufigsten Krebsneuerkrankungen der Männer in Rheinland-Pfalz in den Jahren 2012 und 2022 aufgelistet. Im Vergleich zwischen den Jahren 2012 und 2022 zeigen sich bei den häufigsten fünf Neuerkrankungen keine Veränderungen. Die absolute Anzahl an Neuerkrankungen ist bei nahezu allen Krebsarten gestiegen, dies lässt sich aber auf demografische Veränderungen der Bevölkerung von Rheinland-Pfalz zurückführen. Jedoch ist auch bei den Männern eine sinkende Anzahl an Darmkrebs-Neuerkrankungen zu erkennen.

Abbildung 8 und 9 zeigen die häufigsten Krebssterbefälle von Männern in Rheinland-Pfalz in den Jahren 2012 und 2022. Ebenso wie im Jahr 2012 sind auch im Jahr 2022 Prostata-, Lungen- und Darmkrebs die drei häufigsten Krebssterbefälle. Obwohl die Anzahl der Sterbefälle von Männern mit Lungenkrebs leicht gesunken ist, bleibt Lungenkrebs die häufigste Todesursache. Im Vergleich zu 2012 ist die Anzahl an Sterbefällen mit Prostatakrebs gestiegen und ist inzwischen die zweithäufigste Todesursache bei Krebserkrankungen. Die Anzahl an Sterbefällen mit Darmkrebs ist erfreulicherweise gesunken. Beide Beobachtungen lassen sich durch die Veränderung der Neuerkrankungen erklären.

Auswertungen und Informationen zur onkologischen Versorgung im Onkologie-Monitor des Krebsregisters RLP

Das Krebsregister RLP im Institut für digitale Gesundheitsdaten arbeitet aktuell an einem interaktiven Online-Dashboard zur Abbildung von flächendeckenden und qualitätsgesicherten Krebsregisterdaten in Rheinland-Pfalz. Geplant ist, dass der sogenannte Onkologie-Monitor zu Beginn des zweiten Quartals 2024 über die Webseite des Krebsregisters für alle Interessierten zugänglich ist. Neben dem Vorteil die Daten jederzeit auf Abruf zur Verfügung zu stellen, bietet der Onkologie-Monitor die Möglichkeit Auswertungen interaktiv an individuelle Anforderungen anzupassen. Auf diesem Weg verfolgt das Krebsregister RLP das Ziel, den Nutzen der erhobenen Daten weiter zu entfalten und sowohl die Behandlung onkologischer Patientinnen und Patienten zu verbessern als auch wissenschaftliche Projekte der onkologischen Versorgungsforschung zu fördern.

Das Krebsregister im IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP

Das Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP hat langjährige Erfahrung im Umgang mit sensiblen Patientendaten und deren gesellschaftlicher Nutzung. Der Schwerpunkt liegt insbesondere in den Bereichen Datenmanagement, Datenanalyse, Datenintegration und Datenvisualisierung. Der Geschäftsbereich Krebsregister RLP erfasst seit 2016 flächendeckend stationäre und ambulante Patientendaten zu Auftreten, Behandlung und Verlauf von Tumorerkrankungen. Jährlich übermitteln die onkologisch tätigen Einrichtungen etwa 450.000 Meldungen an das Krebsregister RLP, die dort qualitätsgesichert aufbereitet und ausgewertet werden. Inzwischen liegen Daten zu nahezu 1.000.000 Menschen mit Krebserkrankungen vor. Das oberste Ziel des Krebsregisters ist es, die onkologische Versorgung für Patientinnen und Patienten in Rheinland-Pfalz zu verbessern.

Mainz, den 11. Januar 2024 – In der Geschäftsleitung des IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP hat zum neuen Jahr eine personelle Veränderung stattgefunden: Geschäftsführerin Antje Swietlik hat das Unternehmen mit dem Jahreswechsel auf eigenen Wunsch verlassen, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Ihr Amt hat sie an Philipp Kachel übergeben. Der 39-Jährige war vorher als Chief Information Officer Teil der Geschäftsleitung. Unter der Führung von Antje Swietlik wurde seit 2016 das Krebsregister Rheinland-Pfalz aufgebaut und im Mai 2023 zum IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP weiterentwickelt. Neben der flächendeckenden Krebsregistrierung im eigenen Geschäftsbereich „Krebsregister RLP“ nimmt das IDG weitere Aufgaben im Bereich Digitalisierung, mit den Schwerpunkten Datenmanagement, Datenanalyse, Datenintegration und Datenvisualisierung, des Gesundheitswesens wahr.

"Ich freue mich sehr, das Amt an Philipp Kachel übergeben zu können“, sagt Antje Swietlik, „Er wird die Arbeit des IDG fortführen und unsere Ziele weiterverfolgen – bereits in den letzten Jahren war er maßgeblich am Erfolg des Unternehmens beteiligt."

Nach seiner Tätigkeit als IT-Koordinator in der Klinik für Hämatologie und medizinische Onkologie sowie im Institut für klinische Studien der Universitätsmedizin Göttingen kam Philipp Kachel 2014 als Abteilungsleiter Informatik zum Krebsregister Rheinland-Pfalz. 2021 wurde er als Chief Information Officer Teil der Geschäftsleitung und trug so ebenfalls entscheidend zur Weiterentwicklung der Organisation bei. Unter seiner Projektleitung unterstützte das IDG seit 2020 wesentlich die COVID-19-Impfkampagne des Landes Rheinland-Pfalz hinsichtlich des Dokumentationssystems und der IT-Infrastruktur.

„Mein Antrieb ist es, die Gesundheitsversorgung zu verbessern“, erklärt Philipp Kachel, „In der Digitalisierung des Gesundheitswesens liegt das Potenzial, die Medizin und Wissenschaft entscheidend zu verbessern. Dafür sind interoperable und qualitätsgesicherte Gesundheitsdaten sowie effiziente, digitale Prozesse und Systeme zentrale Voraussetzungen. Diese Voraussetzungen schaffen wir mit einem tollen Team – und mit vielen innovativen Projekten und Ideen.“

IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP gGmbH
Durch die intelligente Erfassung und Auswertung von Gesundheitsdaten bieten sich bisher noch ungenutzte Möglichkeiten zur Verbesserung der Gesundheit von Patientinnen und Patienten. Das IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP hat sich deshalb zur Mission gemacht, dieses Potenzial zu entfalten und so das Leben von Patientinnen und Patienten entscheidend zu verbessern. Dafür arbeiten rund 100 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eng zusammen. Das Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP hat langjährige Erfahrung im Umgang mit sensiblen Patientendaten und deren gesellschaftlicher Nutzung. Der Schwerpunkt liegt insbesondere in den Bereichen Datenmanagement, Datenanalyse, Datenintegration und Datenvisualisierung.

2023

Mainz, den 12.07.2023 – Unter der Schirmherrschaft von Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit in Rheinland-Pfalz, fand am Mittwoch, den 12. Juli der Digital Health Data Space 2023 im Alten Auktionshaus sowie in der Turbinenhalle auf dem Gelände der alten Waggonfabrik in Mainz-Mombach statt. Auf Einladung des IDG Instituts für digitale Gesundheitsdaten RLP kamen etwa 180 Gäste mit dem Ziel zusammen die Digitalisierung des Gesundheitswesens und insbesondere eine effiziente Nutzung von Gesundheitsdaten voranzubringen. Dazu machten 14 Referenten und sechs Aussteller auf aktuelle Herausforderungen aufmerksam, zeigten aber gleichzeitig auch Lösungsansätze für Strukturen, Datenschutz und KI-Anwendungen auf. Die Referenten und Teilnehmer waren sich einig, dass Gesundheitsdaten schneller und in höherer Qualität für Forschung und Wissenschaft zugänglich gemacht werden müssen. Daher liegt große Hoffnung auf den Gesetzentwürfen für das Gesundheitsdatennutzungsgesetz und dem European Health Data Space.  

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Grußwort von Minister Clemens Hoch, der deutlich machte, dass der Einsatz digitaler Technologien die Art und Weise der zukünftigen Patientenversorgung nachhaltig verbessern wird. „Die strukturierte Erfassung, Auswertung und Vernetzung von Gesundheitsdaten bietet großes Potential für eine individualisierte medizinische Versorgung. So können etwa Diagnosen und Behandlungen noch präziser oder die Entwicklung innovativer Medikamente noch kürzer werden. Gleichzeitig gilt es, die Sicherheit und den Schutz dieser sensiblen Daten lückenlos zu gewährleisten“, so der Minister weiter. Er machte klar, dass der Digital Health Data Space des Instituts für digitale Gesundheitsdaten einen wichtigen Beitrag zu diesem Prozess leiste.

In Keynotes von Ministerialdirektor Daniel Stich und Prof. Dr. Andreas Dengel, Leiter des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, sowie in drei Sessions mit insgesamt 12 Referenten wurden die unterschiedlichen Facetten von Digital Health Data thematisiert. Von grundlegenden Rahmenbedingungen über Plattformen für digitale Gesundheitsdaten bis hin zu innovativen Projekten und Künstlicher Intelligenz in der Anwendung boten die Speaker breite Einblicke in das Themenfeld. Auf dem Digital Health Data Space wurde deutlich, dass es auch in Deutschland bereits viele Akteure und Initiativen gibt, die das Ziel verfolgen, das Potenzial von Gesundheitsdaten noch stärker zu entfalten. „Eines der Ziele der Veranstaltung war es, bereits bestehende Bemühungen im Bereich der digitalen Gesundheit zu vernetzen und die verschiedenen Expertinnen und Experten näher zusammen zu bringen“, erklärte Antje Swietlik, Geschäftsführerin des Instituts für digitale Gesundheitsdaten. „Wir sind überwältigt von der Resonanz und der Leidenschaft, die die Teilnehmenden und Referenten gezeigt haben", ergänzte Philipp Kachel, CIO des Unternehmens.

IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP gGmbH

Durch die intelligente Erfassung und Auswertung von Gesundheitsdaten bieten sich bisher noch ungenutzte Möglichkeiten zur Verbesserung der Gesundheit von Patientinnen und Patienten. Das IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP hat sich deshalb zur Mission gemacht, dieses Potenzial zu entfalten und so das Leben von Patientinnen und Patienten entscheidend zu verbessern. Dafür arbeiten über 100 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eng zusammen. Das Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP hat langjährige Erfahrung im Umgang mit sensiblen Patientendaten und verfügt über modernste Standards im Bereich der Informationssicherheit. Erfahren Sie mehr unter www.idg-rlp.de

Mainz, den 30. Mai 2023 - Um onkologisch tätigen Ärzt:innen die Erfüllung ihrer Meldepflicht so einfach wie möglich zu machen, hat der Geschäftsbereich Krebsregister im IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP sein digitales Melderportal in einer wissenschaftlichen Usability-Studie analysieren lassen. Gemeinsam mit der Hochschule Mainz und dem Klinischen Krebsregister Niedersachsen wurden in einer breit angelegten Umfrage unter anderem Ärzt:innen, Medizinische Fachangestellte oder Dokumentar:innen, die das Melderportal regelmäßig nutzen, nach ihrem Nutzungsverhalten und ihrer Zufriedenheit befragt. Die Ergebnisse der Studie dienen nun als Grundlage für konkrete Verbesserungen und Anpassungen, um die Nutzerfreundlichkeit der Plattform zu steigern.

„Es ist uns wichtig, dass wir unsere Prozesse und Instrumente regelmäßig überprüfen und stetig weiterentwickeln“, erklärt Julia Gildemeister, Abteilungsleiterin für Service und Qualitätsmanagement des IDG Instituts für digitale Gesundheitsdaten RLP. „So unterstützen wir zum einen onkologische Einrichtungen bestmöglich bei der Erfüllung ihrer Meldepflicht und zum anderen stellen wir eine ideale Datenqualität sicher.“

Die Zusammenarbeit zwischen dem Krebsregister Rheinland-Pfalz und der Hochschule Mainz wird auch über die Studie hinaus fortgeführt. „Die Kooperation zwischen der Hochschule und dem Krebsregister ist eine absolute Win-win-Situation für beide Seiten“, sagt Prof. Dr. Sven Pagel, Leiter der Forschungsgruppe für Wirtschaftsinformatik und Medienmanagement (WIMM) an der Hochschule Mainz. „Studierende bekommen die Möglichkeit mit echten Daten und Fragestellungen aus der Praxis zu arbeiten und das Krebsregister hat die Chance, Anwendungen und Prozesse noch weiter zu optimieren.“ Potenzial für weitere Untersuchungen bieten zum Beispiel die onkologische Patientenakte oder die Entwicklung eines neuen Service-Portals für Ärzt:nnen, Patient:innen sowie die Wissenschaft und Forschung.  Auch gemeinsame Förderanträge sind angedacht.

Eine andere Möglichkeit für eine einfache und schnelle Datenübermittlung ist neben dem digitalen Melderportal das Melden über eine technische Schnittstelle. Das Krebsregister Rheinland-Pfalz unterstützt Einrichtungen gerne beim Anlegen einer solchen Schnittstelle zwischen dem Krebsregister und einer Praxissoftware oder einem institutsinternen Krankenhaussystem. Außerdem bietet das Krebsregister einen kostenlosen Außendienst an. Der Außendienst nimmt Praxen und nach Eignung auch Kliniken ihre gesetzliche Meldepflicht ab und dokumentiert die onkologischen Fälle. Dazu kommen geschulte Mitarbeitende entweder in die Praxis oder meldet mobil über einen gesicherten und datenschutzkonformen Fernzugriff.

Zur Usability-Studie

Über einen Zeitraum von etwa zwei Monaten nahmen knapp 300 Personen an der Usability-Studie teil. Die Forschungsgruppe WIMM der Hochschule Mainz untersuchte unter der Leitung von Prof. Dr. Sven Pagel die Effektivität und Effizienz bei der Arbeit mit dem digitalen Melderportal des Krebsregisters Rheinland-Pfalz sowie die allgemeine Zufriedenheit mit der Plattform. Im Gesamteindruck zeigen sich die Nutzer:innen eher zufrieden mit dem Melderportal. Bei allen Funktionen der Plattform konnte die Forschungsgruppe feststellen, dass Nutzer:innen mit einer höheren Nutzungshäufigkeit weniger Zeit für die Anwendung benötigen. Mit den verschiedenen Funktionen sind die Nutzer im Durchschnitt „eher zufrieden“ bis „zufrieden“. Die Funktion „Korrekturanforderungen bearbeiten“ wird mit „neutral“ am schlechtesten bewertet. Die durch das Krebsregister Rheinland-Pfalz angebotene Unterstützung, wird von den Nutzenden gut angenommen und als hilfreich eingeordnet.

Das Krebsregister im IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP

Der Geschäftsbereich Krebsregister RLP erfasst seit 2016 flächendeckend stationäre und ambulante Patientendaten zu Auftreten, Behandlung und Verlauf von Tumorerkrankungen. Da das Krebsregister zusätzliche Aufgaben im Bereich der öffentlichen Gesundheit, wie die Covid-19-Impfdokumentation oder das Abwassermonitoring im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit übernommen hat, wurde im Mai 2023 die Dachgesellschaft IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP gegründet. Jährlich übermitteln die onkologisch tätigen Einrichtungen etwa 450.000 Meldungen an das Krebsregister RLP, die dort qualitätsgesichert aufbereitet und ausgewertet werden. Inzwischen liegen Daten zu nahezu 1.000.000 Menschen mit Krebserkrankungen vor. Das oberste Ziel des Krebsregisters ist es, die onkologische Versorgung für Patient:innen in Rheinland-Pfalz zu verbessern. Daher gilt das Engagement aller Mitarbeitenden dem gemeinsamen Ziel, Ärzt:innen sowie Wissenschaft und Forschung bestmöglich im Kampf gegen Krebs zu unterstützen.

Die Forschungsgruppe WIMM an der Hochschule Mainz

Die Forschungsgruppe WIMM an der Hochschule Mainz unter Leitung von Prof. Dr. Sven Pagel ist ein interdisziplinäres Team aus rund zehn Medienkaufleuten, Medieninformatiker:innen, Mediengestalterinnen,  Mediensycholog:innenen sowie studentischen Mitarbeitenden. Dort werden Schnittstellen der Mensch-Maschine-Interaktion (z. B. Benutzerschnittstellen, UX, Customer Experience) fachübergreifend an der Schnittstelle mehrerer Wissenschaftsdisziplinen bearbeitet. Die Forschungsgruppe kooperiert mit vielfältigen Partnerinstitutionen, insbesondere der Medien-, Mobilitäts- und Medizinbranche („die 3 M“).

Mainz, den 8 Mai 2023 - Unter der Maxime „Unser Wissen für Ihre Gesundheit“ wurde das IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP als neue Dachgesellschaft für die Geschäftsbereiche Krebsregister und Impfdokumentation gegründet. Bereits seit 2020 hat das Krebsregister Rheinland-Pfalz zusätzlich zur Erfassung, Verarbeitung und Auswertung von Daten zu Krebserkrankungen auch Aufgaben im Bereich der öffentlichen Gesundheit, wie die Covid-19-Impfdokumentation oder das Abwassermonitoring im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit übernommen. Mit der Gründung einer Dachgesellschaft reagiert das Krebsregister Rheinland-Pfalz nun einerseits auf die Ausweitung der Geschäftsbereiche, die aufgrund der hohen Expertise bei der Arbeit mit großen medizinischen Datenmengen stattgefunden hat. Andererseits steht die Gründung des Instituts für digitale Gesundheitsdaten RLP für den Start einer strategischen Erweiterung in den kommenden Jahren.

„Wir sind überzeugt, dass durch die ganzheitliche Nutzung von Gesundheitsdaten, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und zunehmende Vernetzung elementare gesundheitsspezifische Herausforderungen überwunden werden können“, sagt Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit in Rheinland-Pfalz. „Deshalb setzt sich die Landesregierung in Rheinland-Pfalz für die Entwicklung innovativer digitaler Dienstleistungsangebote ein. Mit dem Institut für digitale Gesundheitsdaten haben wir nun eine Institution an unserer Seite, die ihre Erfahrung im Umgang mit großen Mengen an digitalen Gesundheitsdaten sowie dem Einsatz von KI und Machine Learning speziell zur Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten einsetzt.“

Neben der Fortführung und Weiterentwicklung der bisherigen Aufgabenbereiche ist das Ziel des Instituts für digitale Gesundheitsdaten RLP, Prozesse und Systeme zu schaffen, die Daten digital, interoperabel sowie qualitätsgesichert erfassen und verknüpfen. Im nächsten Schritt stellt das Institut seine Datensammlungen der Forschung und Wissenschaft als Grundlage für die Entwicklung von Innovationen bereit, analysiert sie in Forschungskooperationen oder wertet sie eigenständig KI-basiert aus. In mehreren nationalen und internationalen Projekten beteiligt sich das Institut außerdem daran, einheitliche Standards in Datenstrukturen und Metadaten im Gesundheitswesen zu schaffen. Die Erfassung großer Mengen von personenbezogenen Gesundheitsdaten geht mit der Verantwortung einher, höchstmögliche Standards in den Bereichen Datensicherheit und Datenschutz anzuwenden. Im Institut für digitale Gesundheitsdaten hat der Schutz der Daten daher oberste Priorität und wird regelmäßig geprüft und zertifiziert.   

„Unser Leitbild definiert, dass wir die Gesundheitsdaten zum Wohle der Patientinnen und Patienten bestmöglich einsetzen. Dafür engagieren sich unsere über 100 Kolleginnen und Kollegen täglich“, erklärt Antje Swietlik, Geschäftsführerin des Instituts für digitale Gesundheitsdaten RLP. „Deshalb war es für uns der logische nächste Schritt, unsere Expertise in einem noch breiteren Feld im Gesundheitswesen einzubringen.“ „So haben wir die Chance, einen wertvollen Beitrag zur Entstehung von interoperablen Datenräumen zu leisten und unser Wissen noch stärker für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung zu nutzen“, ergänzt Philipp Kachel, Chief Information Officer des Instituts für digitale Gesundheitsdaten RLP.

Die neue Ausrichtung ermöglicht es zum Beispiel, zusätzliche digitale medizinische Register aufzubauen oder andere Organisationen im Gesundheitswesen beim Umgang mit großen Mengen an sensiblen Gesundheitsdaten zu beraten. Das Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP will mit der Bereitstellung und Auswertung der erhobenen Daten außerdem dazu beitragen, die Versorgungstransparenz insbesondere in Rheinland-Pfalz zu steigern. Gesundheitspolitische, therapeutische und versorgungsrelevante Entscheidungen können so auf einer noch breiteren Datengrundlage getroffen werden.

„Die Medizin hat in den vergangenen Jahren viel darüber gelernt, wie wichtig es ist, Gesundheitsdaten zu nutzen. Um sowohl die Patientenversorgung als auch die Forschung noch effektiver voranbringen zu können, müssen wir Gesundheitsdaten noch besser verknüpfen und für eine personalisierte Medizin verfügbar machen. Das Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP wird dafür allen entsprechenden Forschungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz ein wichtiger Partner sein“, sagt Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz.

IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP gGmbH
Insbesondere durch die intelligente Erfassung und Auswertung von Gesundheitsdaten bieten sich bisher noch ungenutzte Möglichkeiten zur Verbesserung der Gesundheit von Patientinnen und Patienten. Das IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP hat sich deshalb zur Mission gemacht, dieses Potenzial zu entfalten und so das Leben von Patientinnen und Patienten entscheidend zu verbessern. Dafür arbeiten über 100 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eng zusammen. Das Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP hat langjährige Erfahrung im Umgang mit sensiblen Patientendaten und verfügt über modernste Standards im Bereich der Informationssicherheit.

Das Krebsregister Rheinland-Pfalz legt anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar einen aktuellen Überblick über die onkologische Lage in Rheinland-Pfalz vor.  

Die zehn häufigsten Krebsneuerkrankungen und -todesursachen bei Frauen und Männern  

Abbildung 1 und 2 zeigen die Anzahl der zehn häufigsten Tumorlokalisationen von allen Krebsneuerkrankungen bei Männern und Frauen in Rheinland-Pfalz. Brust- und Prostatakrebs bleiben, wie in den Vorjahren, die am häufigsten gemeldeten Krebsneuerkrankungen in Rheinland-Pfalz und bilden zusammen etwa 25 Prozent aller neuen Krebserkrankungen. 

Abbildung 3 und 4 zeigen die Anzahl der zehn häufigsten Krebstodesursachen bei Männern und Frauen in Rheinland-Pfalz. Lungen- und Brustkrebs bleiben ebenfalls, wie in den Vorjahren, die häufigsten Krebstodesursachen in Rheinland-Pfalz.

Die Reihenfolge der zehn häufigsten Krebsneuerkrankungen und -todesursachen ist bei Frauen und Männern in Rheinland-Pfalz vergleichbar mit der Reihenfolge für gesamt Deutschland (Krebs in Deutschland, Robert Koch-Institut).

Krebs und COVID-19

Die Meldezahlen der Krebsdiagnosen zeigen einen deutlichen Rückgang in den Pandemiejahren 2020 und 2021 im Vergleich zu den Präpandemiejahren 2018 und 2019. Neben den Diagnosezahlen zeigen die Daten, dass auch entsprechend weniger tumortherapeutische Operationen gemeldet wurden. System- und Strahlentherapien sowie Nachsorgemeldungen waren von diesem Effekt hingegen kaum betroffen.

Die Ergebnisse lassen vermuten, dass Diagnosen und Operationen, die vor allem in Krankenhäusern erfolgen, deutlich stärker von der Pandemie betroffen waren als Therapien und Nachsorge, die vorwiegend im niedergelassenen Bereich durchgeführt werden. Daher ist davon auszugehen, dass die Versorgung der diagnostizierten Krebsfälle zu jederzeit sichergestellt werden konnte.

„Die gesunkene Anzahl an Diagnosen von neu aufgetretenen Tumoren in den Jahren 2020 und 2021 gibt allerdings Anlass zur Sorge“, erklärt Dr. Christina Justenhoven, Leiterin der Abteilung Datenauswertung und Reporting des Krebsregisters Rheinland-Pfalz. „Wir befürchten, dass die ausgebliebenen Diagnosestellungen eine erhöhte Zahl an fortgeschrittenen Tumorerkrankungen in den kommenden Jahren zur Folge haben könnten. Im Interesse der Gesundheit aller möchten wir jeden motivieren, möglicherweise ausgelassene oder aufgeschobene Vorsorge-untersuchungen wieder wahrzunehmen – denn je frühzeitiger ein Tumor erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen.“

Anteil an Zentrumspatienten in Rheinland-Pfalz

Abbildung 6 und 7 zeigen den Anteil der Menschen mit Brust- und Prostatakrebs, die in einem zertifizierten Zentrum behandelt wurden. Über den Betrachtungszeitraum von 2018 bis 2021 sind für beide Tumorentitäten nur geringfügige Veränderungen im Anteil der Zentrumspatienten erkennbar, aus denen kein Trend abgeleitet werden kann. Während sich in Rheinland-Pfalz Patientinnen mit Brustkrebs überwiegend in den 15 zertifizierten Brustkrebszentren behandeln lassen, werden Patienten mit Prostatakrebs seltener in den sechs zertifizierten Prostatakrebszentren diagnostiziert und therapiert.

Der Anteil an Zentrumspatienten in Rheinland-Pfalz deckt sich mit dem Anteil an Zentrumspatienten, der in der WiZen-Studie beobachtet wurde. Die Studie hat im April 2022 Überlebensvorteile bei Patientinnen und Patienten festgestellt, die in zertifizierten Krebszentren behandelt wurden. Das Krebsregister Rheinland-Pfalz analysiert aktuell, ob diese Aussage auch von den Daten aus Rheinland-Pfalz gestützt wird. Die Ergebnisse dieser Auswertung werden im Sommer 2023 erwartet.

Die Patientinnen und Patienten werden als Zentrumspatienten gezählt, wenn ihre Diagnose und/oder Operation von einem DKG-zertifiziertem Zentrum gemeldet wurde.

Weitere Auswertungen finden Sie in unserem aktuellen Jahresbericht.

Mit Künstlicher Intelligenz die Therapie von Krebserkrankungen neu definieren

Krebserkrankungen sind noch immer die zweithäufigste Todesursache in Deutschland, daher ist es von großer gesellschaftlicher Relevanz, die onkologische Versorgung weiter zu verbessern. Der Einsatz von Machine Learning bietet dafür großes Potenzial. Im Krebsregister Rheinland-Pfalz kommt Künstliche Intelligenz daher bereits in verschiedenen Bereichen zum Einsatz, wie zum Beispiel:

  • Qualitätssicherung durch Anomalieerkennung
  • Automatisierung und Prozessoptimierung beim Zusammenführen von Daten aus verschiedenen Quellen
  • Automatische Erkennung von Informationen aus Fließtexten
  • Mustererkennung in der Therapie von Krebserkrankungen

Das Krebsregister Rheinland-Pfalz

Das Krebsregister Rheinland-Pfalz erfasst seit 2016 flächendeckend stationäre und ambulante Patientendaten zu Auftreten, Behandlung und Verlauf von Tumorerkrankungen. Jährlich übermitteln die behandelnden Einrichtungen etwa 450.000 Meldungen an das Krebsregister Rheinland-Pfalz, die dort qualitätsgesichert aufbereitet und ausgewertet werden. Inzwischen liegen Daten zu nahezu 1.000.000 Menschen mit Krebs vor. Das oberste Ziel des Krebsregisters ist es, die onkologische Versorgung für Patientinnen und Patienten in Rheinland-Pfalz zu verbessern. Daher gilt das Engagement aller Mitarbeitenden dem gemeinsamen Ziel, Ärztinnen und Ärzte sowie Wissenschaft und Forschung bestmöglich im Kampf gegen Krebs zu unterstützen.

2022

Mainz, den 23.11.2022 – Das Krebsregister Rheinland-Pfalz hat seinen aktuellen Jahresbericht veröffentlicht. Neben epidemiologischen Statistiken beinhaltet der Bericht zahlreiche klinische Auswertungen, die die derzeitige Versorgungsrealität der verschiedenen Krebsarten in Rheinland-Pfalz beschreiben. Erstmalig konnte dabei der Einfluss der Covid-19-Pandemie auf Krebsdiagnosen und -behandlung anhand von Krebsregisterdaten analysiert und ausgewertet werden. Im Zeitraum der Pandemie wurde dabei ein deutlicher Rückgang der Krebsdiagnosen sowie gemeldeten Operationen festgestellt. System- und Strahlentherapien sowie Nachsorgemeldungen sind von diesem Effekt hingegen kaum betroffen. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass die Versorgung der diagnostizierten Krebsfälle zu jederzeit sichergestellt werden konnte, aber ausgelassene oder aufgeschobene Vorsorgeuntersuchungen zum Rückgang der neu diagnostizierten Tumoren geführt haben.

Ebenfalls zum ersten Mal, wurde in diesem Jahresbericht ausgewertet, wie viele Patientinnen und Patienten in Rheinland-Pfalz in Zentren behandelt wurden, die von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert sind. Die Analyse zeigt, dass sich Brustkrebspatientinnen überwiegend in zertifizierten Brustkrebszentren behandeln lassen. Andere Krebsarten hingegen werden seltener in den entsprechenden Zentren diagnostiziert und therapiert. „Wir halten den Ansatz der zertifizierten Krebszentren für sinnvoll und alternativlos“, erklärt Christian Behr, Ärztlicher Leiter des Krebsregisters Rheinland-Pfalz. „Wir verfolgen das Ziel, alle Bereiche und Phasen der Heilbehandlung niederschwellig mit unserer Vielzahl an gesammelten und ausgewerteten Daten zu unterstützen. Dafür arbeiten wir kontinuierlich daran neue innovative Prozesse und Angebote für behandelnde Einrichtungen und die Wissenschaft zu schaffen.“

Präsentiert wurde der Jahresbericht auf der sechsten landesweiten Qualitätskonferenz zum Thema Darmkrebs. Im Fokus der Veranstaltung stand den aktuellen Wissenstand in der Diagnostik und Therapie der Erkrankung darzulegen. Dafür wurden aktuelle Analysen des Krebsregisters Rheinland-Pfalz, des Darmkrebszentrums Rheinpfalz am Klinikum Ludwigshafen sowie einer Patientenvertreterin der Deutschen ILCO vorgestellt. „Ein wesentliches Ziel der Krebsregistrierung ist es, die onkologische Versorgungslage transparent abzubilden. Das ermöglicht eine daten- und faktengestützte Einschätzung der Situation, wodurch Strukturen gefördert werden können, die nachweislich gezeigt haben, dass sie funktionieren und den Patientinnen und Patienten mit Krebs wirklich helfen“, sagt Daniel Stich, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit in Rheinland-Pfalz. 

Zum Jahresbericht

Mainz, den 12.10.2022 – Erstmalig zeigt das Krebsregister Rheinland-Pfalz die Konsequenzen der COVID-19-Pandemie für Krebspatienten. In einer im deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Studie konnten Mitarbeitende des Krebsregisters Rheinland-Pfalz einen deutlichen Rückgang der Meldungen zu Krebsdiagnosen in den Pandemiejahren 2020 und 2021 feststellen. Neben den Diagnosezahlen zeigen die Daten, dass auch entsprechend weniger tumortherapeutische Operationen gemeldet wurden. System- und Strahlentherapien sowie Nachsorgemeldungen waren von diesem Effekt hingegen kaum betroffen.

Die Ergebnisse der Studie lassen vermuten, dass Diagnosen und Operationen, welche vor allem in Krankenhäusern erfolgen, deutlich stärker von der Pandemie betroffen waren als Therapien und Nachsorge, die vorwiegend im niedergelassenen Bereich durchgeführt werden. Laut Studie sei davon auszugehen, dass die Versorgung der diagnostizierten Krebsfälle somit zu jederzeit sichergestellt werden konnte. „Die gesunkene Anzahl an Diagnosen von neu aufgetretenen Tumoren gibt allerdings Anlass zur Sorge“, erklärt Dr. Christina Justenhoven, Leiterin der Abteilung Datenauswertung und Reporting des Krebsregisters Rheinland-Pfalz. „Wir befürchten, dass die ausgebliebenen Diagnosestellungen eine erhöhte Zahl an fortgeschrittenen Tumorerkrankungen in den kommenden Jahren zur Folge haben könnten. Im Interesse der Gesundheit aller möchten wir somit jeden motivieren, möglicherweise ausgelassene oder aufgeschobene Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrzunehmen, denn je frühzeitiger ein Tumor erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen.“

Diagnosen, Therapien und Nachsorge von Krebserkrankungen sind in Deutschland meldepflichtig. Egal ob Krankenhaus, medizinisches Versorgungszentrum oder Praxis, jede Einrichtung meldet sämtliche Informationen zu Krebserkrankungen an das Krebsregister des jeweiligen Bundeslandes. Diese umfassende Datenlage ermöglicht einen uneingeschränkten Blick auf die Realität der aktuellen Diagnosezahlen, der Versorgungslage von Krebspatienten und deren Nachsorgen.

Krebsregister Rheinland-Pfalz

Das Krebsregister Rheinland-Pfalz erfasst seit 2016 flächendeckend stationäre und ambulante Patientendaten zu Auftreten, Behandlung und Verlauf von Tumorerkrankungen. Die verarbeiteten Daten werden den meldenden Einrichtungen, Forschung und Wissenschaft zur Verfügung gestellt. Damit tragen sie dazu bei, eine bundesweit einheitliche Qualitätssicherung in der onkologischen Versorgung sicherzustellen. Das wichtigste Ziel ist es, die Heilbehandlung krebskranker Patienten zu verbessern, denn im Krebsregister Rheinland-Pfalz steht der Patient immer im Mittelpunkt.

Mainz, den 6. September 2022 – Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Landeskrebsregistergesetzes hat das Krebsregister Rheinland-Pfalz am Dienstag, den 6. September ein Symposium in der Akademie der Wissenschaften und Literatur veranstaltet. Unter dem Motto „Krebsregistrierung: Gestern – Heute – (Über)Morgen“ blickten die Teilnehmer auf die Entwicklungen der Krebsregistrierung in den letzten Jahren, heutige Möglichkeiten und Potenziale der Zukunft. Neben Vorträgen aus dem Krebsregister Rheinland-Pfalz zu aktuellen Auswertungen und Chancen der Künstlichen Intelligenz zur Verbesserung der onkologischen Versorgung hat Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft in einer Keynote den Blick auf den Fortschritt und die Herausforderungen der deutschlandweiten Krebsregistrierung gerichtet. Außerdem würdigten Gesundheitsminister Clemens Hoch, Aufsichtsratsvorsitzender Daniel Stich, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit, sowie Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, die gute Arbeit des Krebsregisters Rheinland-Pfalz in den letzten Jahren.

„Um Krebs erfolgreich bekämpfen zu können, ist es essenziell, die Krankheit genau zu kennen. Aus diesem Grund wurde vor 25 Jahren mit der Verabschiedung des Landeskrebsregistergesetztes erstmals die Grundlage zur Krebsregistrierung in Rheinland-Pfalz gelegt“, sagt Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit in Rheinland-Pfalz. „Seither hat sich viel getan, der gesamte Behandlungsverlauf kann inzwischen vollständig abgebildet und ausgewertet werden. So leistet das Krebsregister Rheinland-Pfalz einen wertvollen Beitrag, um erfolgreiche Behandlungsmethoden schneller sichtbar zu machen und Fortschritte in der Früherkennung, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge zu fördern.“

„Dank des starken Engagements aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das Krebsregister zu einem Treiber von Fortschritt und Innovation geworden“, so Daniel Stich, Aufsichtsratsvorsitzender des Krebsregisters Rheinland-Pfalz. „Im Gesundheitswesen sind Innovationen ein wichtiger Motor, um einen Mehrwert für Patientinnen und Patienten zu schaffen. Deshalb bin ich froh, dass das Krebsregister Rheinland-Pfalz mit seiner digitalen Ausrichtung kontinuierlich daran arbeitet, seine Unterstützungsangebote für behandelnde Einrichtungen sowie die Wissenschaft weiterzuentwickeln.

In der vierstündigen Veranstaltung wurde ein umfangreiches Bild von den aktuellen Möglichkeiten des Krebsregisters Rheinland-Pfalz präsentiert. Am Beispiel Magenkrebs wurden die verschiedenen Auswertungsarten des Krebsregisters gezeigt und so erklärt, wie die Krebsregisterdaten zur Abbildung der Versorgungsrealität eingesetzt werden können. Außerdem wurde das neuste Unterstützungsangebot für behandelnde Einrichtungen vorgestellt: Seit Anfang September steht behandelnden Ärzten die onkologische Patientenakte ihrer Patienten im elektronischen Melderportal digital zur Verfügung. Zum Abschluss gab es einen Ausblick auf die Chancen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Machine Learning. Aktuell entwickelt das Krebsregister Rheinland-Pfalz ein Prognosemodell, das voraussagen soll, ob ein Patient gefährdet ist, einen Rückfall zu erleiden.

„Unser Leitbild definiert, dass wir die verarbeiten Gesundheitsdaten zum Wohle der Patientinnen und Patienten bestmöglich nutzen. Dafür engagieren sich unsere über 100 Kolleginnen und Kollegen täglich“, erklärte Antje Swietlik, Geschäftsführerin des Krebsregisters Rheinland-Pfalz. „Für die Zukunft haben wir noch viele Pläne und Ideen, um behandelnde Ärztinnen und Ärzte sowie die Wissenschaft bestmöglich im Kampf gegen Krebs zu unterstützen. Die Einführung der onkologischen Patientenakte ist nur ein Beispiel dafür.“

Zum 25-jährigen Jubiläum gratuliert die Universitätsmedizin Mainz dem Krebsregister Rheinland-Pfalz ganz herzlich. Seit seiner Gründung hat das Krebsregister Rheinland-Pfalz sehr wertvolle Daten zu Krebserkrankungen zusammengetragen. Diese Arbeit ist ganz wichtig für Forschung und Patientenversorgung“, betont Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Wir freuen uns, auch zukünftig eng mit dem Krebsregister Rheinland-Pfalz zusammenzuarbeiten, um gemeinsam die medizinische Versorgung in unserem Lande gerade im Bereich der Krebserkrankungen noch weiter zu verbessern.“  

Krebsregister Rheinland-Pfalz

Das Krebsregister Rheinland-Pfalz erfasst seit 2016 flächendeckend stationäre und ambulante Patientendaten zu Auftreten, Behandlung und Verlauf von Tumorerkrankungen. Die verarbeiteten Daten werden den meldenden Einrichtungen, Forschung und Wissenschaft zur Verfügung gestellt. Damit tragen sie dazu bei, eine bundesweit einheitliche Qualitätssicherung in der onkologischen Versorgung sicherzustellen. Das wichtigste Ziel ist es, die Heilbehandlung krebskranker Patienten zu verbessern, denn im Krebsregister Rheinland-Pfalz steht der Patient immer im Mittelpunkt.  

Mainz, den 15. August 2022 – Das vom Krebsregister Rheinland-Pfalz geleitete Innovationsprojekt „Zusammenführen und Validieren von Krebsregisterdaten durch KI-Verfahren“ wird mit einer Fördersumme von rund 780.000 Euro vom Bundesministerium für Gesundheit unterstützt, wovon etwa 300.000 Euro an das Krebsregister Rheinland-Pfalz gehen. Das Ziel des Projekts ist es, durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Prozesse zu automatisieren und Strukturen zwischen den verschiedenen Krebsregistern zu harmonisieren. Damit soll zu einen eine zeitnahe Zusammenführung von Krebsregisterdaten gefördert sowie eine schnelle und qualitätsgesicherte Bereitstellung der Daten für medizinische und wissenschaftliche Einrichtungen gewährleistet werden. Neben der Leitung des rheinland-pfälzischen Krebsregisters wird das Projekt vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und BWL der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, dem Deutschen Kinderkrebsregister sowie den Krebsregistern aus Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg unterstützt.

„Allein das Krebsregister-Rheinland-Pfalz erreichen täglich etwa 1.500 Meldungen von onkologisch tätigen Ärztinnen und Ärzten mit Informationen zur Diagnose, Therapie oder Verlaufsdaten von Krebserkrankungen, die im nächsten Schritt aufbereitet und analysiert werden“, erklärt Philipp Kachel, Chief Information Officer des Krebsregisters Rheinland-Pfalz. „Diese Zahl veranschaulicht die Datenmenge, mit der wir täglich arbeiten und den daraus resultierenden Bedarf nach automatisierten Prozessen. Von diesem Projekt versprechen wir uns, die Entwicklung eines KI-Verfahrens, das in allen Krebsregistern in Deutschland angewendet werden kann, um einen einheitlichen und interoperablen Datenraum zu schaffen.“

„Dass ein so zukunftsweisendes Projekt aus Rheinland-Pfalz heraus initiiert und vorangetrieben wird, ist ein weiteres großartiges Beispiel für die Kompetenz und den Innovationsgeist der Gesundheitsbranche der Region. Ich gratuliere dem Krebsregister Rheinland-Pfalz und seinen Partnern zu diesem Erfolg. Die Förderung bietet die Möglichkeit, ein weiteres Puzzleteil im Kampf gegen Krebs und zukünftig deutschlandweit ein noch besseres Datenfundament für Ärztinnen und Ärzte sowie für die Wissenschaft zu schaffen“, sagt Dr. Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit in Rheinland-Pfalz.

Im Jahr 2013 wurde das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz veröffentlicht, mit dem alle deutschen Bundesländer zur Etablierung einer flächendeckenden klinischen Krebsregistrierung von Krebserkrankungen im Erwachsenenalter beauftragt wurden. Um Unterschiede bei der Erhebung der Daten zu vermeiden, wurde ein einheitlicher onkologischer Basisdatensatz festgelegt. Trotz dieser standardisierten Grundlage führt die unterschiedliche Verarbeitung von Meldungen in den einzelnen Bundesländern zu Abweichungen in den Datensätzen. 

Das Krebsregister Rheinland-Pfalz erfasst seit 2016 flächendeckend stationäre und ambulante Patientendaten zu Auftreten, Behandlung und Verlauf von Tumorerkrankungen. Die verarbeiteten Daten werden den meldenden Einrichtungen, Forschung und Wissenschaft zur Verfügung gestellt. Damit tragen sie dazu bei, eine bundesweit einheitliche Qualitätssicherung in der onkologischen Versorgung sicherzustellen. Das wichtigste Ziel ist es, die Heilbehandlung krebskranker Patienten zu verbessern, denn im Krebsregister Rheinland-Pfalz steht der Patient immer im Mittelpunkt.

Krebsregistermeldung: Version 3.0.0 der Schnittstelle des bundeseinheitlichen onkologischen Basisdatensatzes veröffentlicht – Implementierung ab sofort möglich

Magdeburg, 1. März 2022 – Die neue Schnittstellenversion 3.0.0 des einheitlichen onkologischen Basisdatensatzes ist für die Implementierung in Praxisverwaltungs-, Klinikinformations-, Tumordokumentations- und Pathologieinformationssystemen freigegeben. Die Schnittstelle dient Ärztinnen und Ärzten für die verpflichtende Meldung von onkologischen Behandlungsinformationen an ihr zuständiges Landeskrebsregister. Einrichtungen, die bereits eine Schnittstelle nutzen oder sie zukünftig einsetzen wollen, sollten jetzt ihre Softwarehersteller ansprechen. Die Änderungen gelten ab Herbst 2022 verbindlich.

Neufassung des bundeseinheitlichen onkologischen Basisdatensatzes

Die Schnittstelle des bundesweit einheitlichen onkologischen Basisdatensatzes, kurz oBDS-Schnittstelle, ermöglicht die Meldung von Informationen zu onkologischen Diagnosen und Behandlungen direkt aus dem Dokumentationssystem der Leistungserbringenden und vermeidet somit eine Doppeldokumentation. Die neue Schnittstellenfassung 3.0.0 berücksichtigt die am 12. Juli 2021 im Bundesanzeiger veröffentlichte neue Version des einheitlichen onkologischen Basisdatensatzes und seine organspezifischen Ergänzungsmodule. Das oBDS-XML-Schema orientiert sich in der Struktur an dem bisherigen ADT-GEKID XML-Schema Version 2.2.1 und stellt dessen Weiterentwicklung dar. Die Optimierungen am Schema sind jedoch so umfangreich, dass es sich um eine neue Grundversion handelt, deren Namenskürzel als „oBDS“ nun auch angepasst wurde.

„Mit der Neufassung des Basisdatensatzes wurde die Erfassung und Übermittlung von klinisch bedeutsamen Inhalten aufseiten der Behandlungseinrichtungen verbessert. Indem die Tumordaten in den Landeskrebsregistern das Krankheitsgeschehen noch besser abbilden, erhöhen sich das Datennutzungspotenzial und der Datennutzen“ - erklärt Dr. Anett Tillack, Sprecherin der Plattform § 65c und Geschäftsführerin des Landeskrebsregisters Berlin und Brandenburg.

Die Daten kommen dem Zentrum für Krebsregisterdaten beim Robert Koch-Institut zugute, denn das Zentrum wertet zukünftig neben epidemiologischen auch die klinischen Daten aller Landeskrebsregister aus. Grundlage dafür ist das neue Gesetz zur Zusammenführung von Krebsregisterdaten vom 31. August 2021, dessen erste Phase im Jahr 2022 startet.

Krebsbehandlung: Meldepflicht von Ärztinnen und Ärzten

Leistungserbringende, die Patientinnen und Patienten mit Krebs behandeln, sind gesetzlich verpflichtet, Informationen zur Krebsbehandlung an ihr zuständiges Landeskrebsregister zu melden. Ist eine XML-Schnittstelle mit dem oBDS-Schema im eigenen Dokumentationssystem integriert, können darüber ganze Meldungspakete generiert und an das zuständige Landeskrebsregister übermittelt werden.

Die neue oBDS-Schnittstelle bietet mehr Strukturen und Vorgaben sowie regulierte Freiheitsgrade. Damit werden Ärztinnen und Ärzte bei der Erfassung besser unterstützt, was im Umkehrschluss nachträgliche Rückfragen durch die Landeskrebsregister reduziert.

„Die neue oBDS-Schnittstelle bedeutet für die bundesweite Krebsregistrierung verlässlichere Daten. Die Behandlungseinrichtungen haben weniger Aufwand, denn sie kommen mithilfe ihres eigenen Dokumentationssystems ihrer Meldepflicht nach und sparen eine doppelte Erfassung in den Meldeportalen der Landeskrebsregister“ - erläutert Dipl.-Math. Tobias Hartz, Sprecher der Plattform § 65c und Geschäftsführer des Klinischen Krebsregisters Niedersachsen.

Softwareindustrie: Umsetzungsleitfaden mit Hinweisen, Definitionen und Beispieldatensätzen für die Implementierung ab sofort verfügbar

Softwarehersteller von Praxisverwaltungs-, Klinikinformations-, Tumordokumentations- und Pathologieinformationssystemen können ab sofort mit der Implementierung der oBDS-Schnittstelle 3.0.0 in ihren Systemen beginnen. Ein webbasierter Umsetzungsleitfaden ergänzt das XML-Schema und unterstützt Softwarehersteller bei der Integration.

Die Landeskrebsregister werden ab Herbst 2022 in der Lage sein, Meldungen nach der Version 3.0.0 entgegenzunehmen. Nach einer Übergangszeit werden ältere Versionen nicht mehr angenommen.

„Mit der Integration der XML-Schnittstelle in den verschiedenen Dokumentationssystemen ebnen Softwarehersteller den Weg für die verpflichtende Krebsregistermeldung von onkologisch tätigen Ärztinnen und Ärzten. Wir rufen die Softwareindustrie auf, die neue Schnittstelle zu integrieren und diese ihren Kundinnen und Kunden anzubieten. Nur durch die Schaffung optimaler Meldewege können die Ziele der flächendeckenden klinisch-epidemiologischen Krebsregistrierung erreicht und sichergestellt werden. Hier ist das aktive Mitwirken der Softwarehersteller von Praxisverwaltungs-, Klinikinformations-, Tumordokumentations- und Pathologieinformationssystemen unerlässlich“, betont Dr. Tillack.

oBDS-Schema 3.0.0

Nachdem der aktualisierte Basisdatensatz am 12. Juli 2021 im Bundesanzeiger publiziert wurde, startete in stufenweiser Abstimmung die Kommentierungsphase des XML-Schemas 3.0.0 und des dazugehörigen Umsetzungsleitfadens. Hierzu waren sowohl die Landeskrebsregister als auch die Softwarehersteller direkt angesprochen, ihre Expertise einzubringen.

Das finalisierte XML-Schema 3.0.0 mit dem webbasierten Umsetzungsleitfaden finden Softwarehersteller auf folgender Seite: www.basisdatensatz.de. 

Plattform § 65c

Die Plattform § 65c ist ein Expertengremium, welches einen dauerhaften fachlichen Austausch der klinischen Krebsregister nach § 65c SGB V gewährleistet. Sie wurde 2015 mit Zustimmung der Arbeitsgemeinschaft der obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) von der Ad hoc AG zur Umsetzung des Krebsfrüherkennungs- und -registergesetzes (KFRG) eingesetzt und ist als „Sonstiges Gremium“ der Gesundheitsministerkonferenz ausgewiesen. Dr. Anett Tillack (Geschäftsführerin des Klinischen Krebsregisters für die Länder Brandenburg und Berlin) und Dipl.-Math. Tobias Hartz (Geschäftsführer des Klinischen Krebsregisters Niedersachsen) haben aktuell die Sprecherschaft inne.  

Die Landeskrebsregister sind gemäß § 65c Absatz 1a SGB V für die Organisation eines einheitlichen Datenformats und entsprechender Schnittstellen zur Annahme, Verarbeitung und Weiterleitung der Daten zuständig. Deshalb haben sie das ITNetzwerk der Plattform § 65c beauftragt, den Umsetzungsleitfaden zu erstellen, zu aktualisieren und herauszugeben. Das IT-Netzwerk arbeitet dabei eng mit der ADT, der GEKID und der AG-Daten der Plattform zusammen.