MeLa Studie: Lebensqualität und Versorgung langzeitüberlebender Patienten mit Malignem Melanom

Die gesundheitsbezogene Lebensqualität nach Erkrankung an einem malignen Melanom der Haut wurde bisher nicht langfristig untersucht. Die Studie „MeLa – Langzeitüberleben und Versorgungsbedarf bei Patienten/Patientinnen nach Malignem Melanom“ stellt eine Fragebogenuntersuchung dar, die unter Förderung der Deutschen Krebshilfe an der Universitätsmedizin Mainz in Zusammenarbeit mit der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, dem Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) und dem Krebsregister Rheinland-Pfalz durchgeführt wird. Im Mittelpunkt der MeLa-Studie steht

1) die Bestimmung von

  • Lebensqualität
  • psychischer und somatischer Komorbidität
  • Gesundheits- und Präventivverhalten
  • Inanspruchnahme sowie Bedarf an medizinischer und psychosozialer Versorgung sowie

2) die Bestimmung von negativen und positiven Einflüssen auf die Lebensqualität von Langzeitüberlebenden.

690 Personen haben an der Untersuchung teilgenommen, deren Ergebnisse inzwischen auch veröffentlicht wurden [P10-P13]. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die globale Lebensqualität nach Malignem Melanom sehr ähnlich ist wie in der vergleichbaren Allgemeinbevölkerung [P10]. Der Bedarf an psychosozialer Begleitung ist offenbar höher, als die tatsächliche Inanspruchnahme ent- sprechender professioneller Beratungsangebote [P11].

[Literaturhinweise finden Sie im Gesamtbericht]

Daten
Auswerten
Forschung
Unterstützen
Krebs
Bekämpfen