Das Übermitteln der gesetzlich vorgeschrieben Meldungen an das Krebsregister RLP stellt für die onkologisch tätigen Ärztinnen und Ärzte einen zusätzlichen Zeitaufwand dar, der mit der Meldevergütung nur teilweise entschädigt wird. Um diesen Aufwand zu verringern und für alle Melder einen einfachen und schnellen Weg der Datenübermittlung zu realisieren, empfehlen wir Ihnen das Melden über Schnittstellen aus der Praxissoftware oder dem institutsinternen Krankenhaussystem.


Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Kein oder sehr wenig zusätzlicher Zeitaufwand
  • Geringste Fehleranfälligkeit bei der Datenübermittlung
  • Vollständige Erfüllung der gesetzlichen Meldepflicht
  • Zusätzliche Einnahmen aus der Meldevergütung

Auch wenn die Kosten für die Implementierung der Schnittstelle von der meldenden Einrichtung zu tragen sind, erfolgt doch zeitnah eine Amortisation über die Auszahlung der Meldevergütung. Eine Übersicht über die Höhe der Vergütung bei den einzelnen Meldeanlässen finden Sie hier.

Bitte nehmen Sie vor Anschaffung oder erstmaliger Nutzung einer bestehenden Schnittstelle für Ihr Dokumentationssystem mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne, auch über den Ausbau Ihres institutsinternen Krankenhaussystems. Sie können hier einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren.

Nach der Übermittlung und Prüfung von Testdaten im Testportal werden Sie von uns offiziell als Schnittstellenmelder zugelassen und im Melderportal freigegeben. Informationen über den Ablauf finden Sie hier.

Nach erfolgreicher Zertifizierung als Schnittstellenmelder erhalten Sie von uns außerdem automatisch ein Zertifikat, welches Sie als „geprüfter und zugelassener Schnittstellenmelder des Krebsregisters Rheinland-Pfalz“ ausweist.

In Rheinland-Pfalz kommen bereits eine Vielzahl von Schnittstellen zum Einsatz. Eine Übersicht über die häufig verwendeten Programme zu Tumordokumentation und über bereits existierende Schnittstellen finden Sie hier.

Viele Softwaresysteme (Krankenhausinformationssysteme, Praxisverwaltungssysteme, Therapieplanungssysteme, Pathologieinformationssysteme) unterstützen bereits eine Schnittstelle nach ADT/GEKID für die Meldung an das Krebsregister. 

  • Tabelle mit Produktnamen folgt in Kürze

Meldepflicht

Bitte beachten Sie, dass die Meldepflicht seit Inkrafttreten des Landeskrebsregistergesetzes (LKRG) ab dem 1.1.2016 besteht. Im Laufe des Jahres 2018 ist es noch möglich, Daten aus den Jahren 2016 und 2017, die Sie eventuell noch nicht übermittelt haben, an das Krebsregister nachzumelden. Um die Ziele der flächendeckenden Krebsregistrierung zu erreichen, und auch Ihnen individuelle Auswertungen zurückmelden zu können, ist eine vollständige Datenbasis unbedingt erforderlich. Eine Nachmeldung aller gesetzlich erforderlicher Daten rückwirkend zum 1.1 2016 ist daher unerlässlich.


Gemeinsam werden wir zur Erreichung der Ziele aus dem Nationalen Krebsplan beitragen:

  • Verbesserung der Heilbehandlung
  • Weiterentwicklung der Qualitätssicherung
  • Förderung der Versorgungsforschung

Rufen Sie uns an, wir sind gerne für Sie da!                               Vereinbaren Sie hier einen Beratungstermin

Philipp Kachel
Teamleiter IT-Entwicklung und Support

Sevda Süslü
Melderverwaltung und Melderbetreuung

Tel: 06131/97175-0
sueslue@krebsregister-rlp.de